Sie sind herzlich willkommen!

Regelmäßig, jeden letzten Donnerstag des Monats (ausser Dezember) lädt der Künstlerkreis KK83 München-Pasing zu seinem traditionellen offenen Künstlerkreisabend. Eingeladen sind alle Kunstinteressierten und Kollegen. Neben Vorträgen, Gastlesungen, Lesungen der Mitglieder, Vorstellungen neuer Arbeiten bietet sich hier die Gelegenheit zu ungezwungenem Zusammensein und Kennen lernen. Ein Angebot, dass erfreulicherweise immer mehr Gäste gerne wahrnehmen und immer wieder kommen. Auch Sie sind herzlich eingeladen!

Diese Seite stellt Ihnen, auszugsweise, diese Abende in Inhalt und Bildern vor.

Vielleicht eine Anregung auch für Sie uns zu besuchen. Wir freuen uns darauf, Sie Kennen zu lernen! Lassen Sie sich inspirieren!

Norbert Gerstlacher
(Texte/PR/Redaktion, Leiter KK83)

Programm–Rückblick

Programm am 28. April 2016:

Unser Herr Huber wird sich in einer weiteren kultur- und kunstgeschichtlichen „Miniatur“, wie er seine Kurzdarstellungen nennt, dem Thema "Don Juan“ annähern. Hier reihen sich Fragmente aus Literatur, Theater, Musik und Malerei in Auszügen kaleidoskopartig aneinander und formen so eine Begrifflichkeit dieses Themas die sicherlich für Viele erweiternd und impulsgebend sein wird. Der spanische Vorname Juan lautet im Italienischen Giovanni und dies mag ein Fingerzeig für die Opernfreunde sein, der zum "Höhepunkt der klassischen Musik" des Abends verweist. Bezüglich der weiteren Beispiele verhüllt sich Herr Huber in wissendem Schweigen. Ich freue mich darauf wieder einmal so kompetent und kurzweilig, wie die Beiträge von Herrn Huber nun mal sind, in dieses Thema eingeführt zu werden.
Teja Bernardi: Prozess Zero (Einführung und die ersten beiden Kapitel)
Eine Textkonzeption, welche dem Gedanken folgt: "Mit NULL Religion für den Weltfrieden von Religionsethik zur säkularen, autonomen Ethik". Grundthese ist, daß allen Religionen und ihren Schriften grundsätzlich ein Gewaltpotential innewohnt. Am Beispiel "Christentum" soll untersucht werden, ob Überwindung und/oder Ausschaltung dieser Gewaltpotentiale ein Weg hin zum Weltfrieden sein kann. Der hierzu als Buch konzipierte Text umfaßt derzeit 280 Normseiten und steht kurz vor dem Abschluß. (Dauer ca. 30 Minuten)

– PAUSE PAUSE PAUSE PAUSE PAUSE

Urich Hermann: Texte – Lieder und eine skurile Geschichte (Wilhelm Diess und Armin Knab)
Wilhelm Diess (1884-1957), ein Niederbayer, war Jurist undTheaterMensch, darüber hinaus ein begnadeter Stegreif-Geschichten-Erzähler. Neben seinem musikalischen Tun - er spielte Geige und sang - war er nach dem Krieg für den Neuaufbau des Münchner Theater- und Opernwesens maßgeblich zuständig. Als Professor an der Münchner Uni und als stadtbekanntem "Indifidium" wurde ihm nach seinem Ableben die Ehre des Wilhelm-Diess-Weges in Bogenhausen zuteil.
Eine seiner schönsten und skurilsten Geschichten ist " Gesangsausbildung", die an diesem Abend "gewürzt" wird mit den Gitarre-Liedern des unterfränkischen Zeitgenossen Armin Knab aus Kitzingen (1881-1951). Er ist heute leider vielfach vergessen, was schade ist, auch wenn in Kitzingen ein Gymnasium seinen Namen trägt. Neben seiner Musik war die Juristerei sein Brotberuf. (Dauer ca. 30 Minuten)

Programm am 25. Februar 2016:

Ich freue mich sehr, dass unser Albert Huber wieder einen Beitrag bringen wird. Er nennt diesen eine "Miniatur" . Miniaturen sind ja als Konzentrat oder Zuspitzung - jedoch durchaus mit Schnörkeln versehen - zu betrachten und er selbst schreibt hierzu "  Herr Huber hat ja vor geraumer Zeit mal über Detlev von Liliencron gesprochen, und dabei postuliert, dass manche seiner Gedichte den Beginn des Impresionismus in der Literatur bedeuten. 
Zur Erinnerung das Gedicht "Der Handkuss". Heute geht Herr Huber um einige Jahrzehnte zurück, nämlich ins Biedermeier. Sein Thema: "Ein Biedermeiergedicht - und seine musikalischen Folgen". (Beitrag mit Vertonung durch Franz Schubert: Lied D800, Fritz Wunderlich, "Der Einsame")

Anschliessend wird uns Franz Sokele unter dem Titel " Auf den Spuren berühmter Maler und Bildhauer. Wir besuchen die Normandie, die Provence, Paris und die Maremma"  nach Frankreich mitnehmen. Wahrlich berauschende Bilder, wenn ich da an die unendlich erscheinenden Lavendelfelder, an den Garten von Monet in Giverny und den mystischen Tarotgarten von Niki de Saint Phalle denke. Übrigens, eines der wichtigsten Bilder des Impressionismus ist Monets "Impression, Sonnenaufgang" aus dem Jahr 1872, das dem Kunststil seinen Namen gab. Atemberaubend der Louvre mit seinen Schätzen und den Horizont erweiternd die Küstenstreifen um Le Havre. Nahezu magisch die Kathedrale von Rouen (1892/94) die Monet anregte das Licht und seine Wirkungen zu untersuchen.  (Dauer 45 Minuten)


Programm am 27. Agust 2015:

Eva Bader stellte ihren biografischen Roman: "Rita Maiburg" vor, Dr. Uwe Kullnick las aus seiner Neuerscheinung "Mir wird kalt" die er bereits erfolgreich anlässlich unserer Finissage in St. Michael präsentierte, Anni Gassenhuber und Max Gassenhuber wurden vom Gründer des KK83 Josef Wahl für den unermüdlichen Einsatz geehrt ... (mehr zu den beiden Neuerscheinungen unserer Autoren finden Sie hier)

         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
   
         
       

 

 


Programm am 25. Juni 2015: Ulrich Hermann interpretiert Theodor Kramer

Ulrich Hermann (Musiker, Schriftsteller, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge, www.zwischentoene.de.), den viele ja noch u.a. aufgrund seiner so virtuosen Einlagen und Improvisationen anlässlich unserer letzten Ausstellung in Schloss Blutenburg in Erinnerung haben werden, widmet sich am Donnerstag dem Dichter Theodor Kramer. Hierzu ein kurze Einführung, die mir Ulrich hierzu zukommen lies:

"Theodor Kramer geboren als Sohn eines jüdischen Arztes in Niederhollabrunn in Niederösterreich. Gymnasium in Wien, Soldat, schwer verwundet -Munddurchschuß - Buchhändlerlehre, beginnt mit ca. 18 zu schreiben, viele seiner Gedichte im Deutschen Sprachraum bis 1938 sehr bekannt, muss dann emigrieren nach England, verheiratet mit Inge Halberstamm, Schauspielerin und Rezitatorin, lernt in England, wo er als Butler sein kümmerliches Brot verdienen muss, Leute kennen wie Erich Fried und Hilde Spiel u.a. Nach der Internierung Job als Bibliothekar in einem College.
"So wie andere Leute fressen, vögeln und saufen, so muss ich Gedichte schreiben!" Dadurch schwillt sein Werk an auf ca. 12 000 Gedichte von denen ca. 2500 veröffentlicht sind.  Kommt 1956 zurück nach Österreich, wo er 1958 an gebrochenem Herzen stirbt. Posthum wird ihm ein Literaturpreis verliehen, dann verschwindet er endgültig bis ungefähr 1970 in der Versenkung. Inzwischen nimmt man ihn wieder mehr zur Kenntnis: "Für die, die ohne Stimme sind!"  (So eine Zeile bzw. ein Motto von ihm.) Die Vertonung seiner Gedichte hat er sich immer wieder gewünscht und vorgestellt.

Für mich ist er neben Rilke und Brecht der bedeutendste Lyriker im 20. Jahrhundert in Deutscher Sprache. Meine Vertonungen umfassen derzeit ca. 150 Gedichte, also knapp 1,5 %".

Dauer: ca. 45 Minuten


Programm 26. Februar 2015:

Das schreibende Ehepaar 
Beate Gruhn und Hubert M. Schießl stellen ihre Neuerscheinungen vor

Beate Gruhn : Der Roman "Der letzte Buchstabe" spielt im letzten Jahrhundert. "---Er soll mich zum letzten Buchstaben des Alphabets bringen..." Die Worte des Jungen gehen Elise nicht aus dem Kopf. Der letzte Buchstabe war "Z", wie Zett. War das Zufall?

Vita: Beate Gruhn wurde in Wiesbaden geboren. Aufenthalte in England und den USA. Sie arbeitete als MTA in der Forschung an der Universitätsklinik in München. 2002 gewann sie den 1. Preis der griechischen Union Soroptimist International Athen. Sie veröffentlichte u. a. "Zeitfragmente" (Erzählungen) 2006, "Eiland" (Gedichte) Wiesenburg Verlag 2009, "Franҫois und andere Erzählungen" Salon Literatur Verlag 2013. (Buchvorstellungen)

Hubert M. Schießl: Der Roman "Winterland" Die Verbannung des römischen Dichters Ovid spielt in der Zeit zwischen 8 und 17 nach Christus.

Nach glücklichen und erfolgreichen Jahren als gefeierter Mittelpunkt des literarischen Lebens der Hauptstadt fiel er beim Kaiser Augustus in Ungnade und wurde noch während der Arbeit an seinem wichtigsten Werk, den Metamorphosen (Verwandlungen) , im Jahre 8 n. Ch. nach Tomi am Schwarzen Meer in den hintersten Winkel des Reiches verbannt.


Vita: Hubert M. Schießl ist in Regensburg aufgewachsen. Nach dem Studium in Würzburg und München unterrichtete er an Münchner Gymnasien und war Mitautor von Unterrichtswerken für das Fach Deutsch am Gymnasium. 2005 erschien sein Buch "Sechzig Jahre und mehr - jung genug für Perspektiven", 2007 "Mit den Füßen denken. Einladung zum Spazierengehen", 2011 die satirische Novelle "Der Selbstleser - eine Befreiung". (Buchvorstellungen) 

Mehr Information zu diesem Abend sowie ein Link zu Literatur Radio Bayern


Künstlerkreisabend am 28.08.2014

Bei vollem Haus und wieder mit vielen neuen Gästen war dieser Abend bunt durchwirkt mit unterschiedlichsten Themen, die mal nachdenklich machend, inspirierend oder einfach nur erheiternd waren. So war wieder einmal der Schriftsteller Werner Laraß zu Gast. Oft hintergründig, intelligent die Welt in neue Zusammenhänge ordnend, stark pointierend und nicht zuletzt mit einer ordentlichen Portion an Liebe zum Wortspiel - so haben wir seine Arbeiten bisher kennen gelernt und waren erfreut, diesen Interpretationen und Spurenlegungen am Donnerstag folgen zu können. Ergänzt wurde seine Lesung durch eine Geschichte aus dem "Absurdistan der Ver-Ordnungshüter" und Gedanken einer Mystikerin, deren Wirken viele Jahrhunderte hinter uns liegt. Ihre Betrachtungen sind dennoch hochaktuell geblieben. Gisela Schinzel-Penth hat hier Anregungen gegeben, uns in das teilweise doch sehr eigene Kapriolen schlagende Wesenhafte des Menschseins und dessen schicksalhafte Unbeirrbarkeit einzufühlen. Ergänzt wurden diese durch Helmut Bloid mit seinen Betrachtungen u.a. zum Wesen des Witzes.

Dem im ersten Teil inhaltlich anklingenden Faden wurde nach einer kleinen Pause der Film
HOME - von Yann Arthus-Bertrand in Ausschnitten nachgestellt. In gewaltigen Bildern, die mit einer hochauflösenden Kamera aufgenommen wurden, stellt dieser Film eine Hommage an die Schönheit der Natur dar und zeigt zugleich seine Verletzlichkeit auf. Ein Hinweis darauf, dass wir alle mit allem in unserer Verletzlichkeit verbunden sind? Ein Wegweiser hin zu intuitivem Erfassen im Zusammenklang? www.homethemovie.org Lassen Sie sich ebenso berühren!

 

   
         
     

 


Mit einem ganz besonderen Programm startete der Künstlerkreis KK83 am 30. Januar in das Jahr 2014. 

Für sein künstlerisches Œu­v­re und kulturelles Engagement wurde der Schauspieler, Regisseur und ehemalige Kulturreferent, Günter Mayr, mit der "Goldenen Rose" ausgezeichnet. 

Im Mai 1939 geboren, widmete sich Günter Mayr sehr früh der Ausbildung seiner kreativen Fähigkeiten. Der Banklehre folgten das Musikstudium am Richard-Strauss-Konservatorium, ein Gesangsstudium bei Hilde Zadek in Wien und Joseph Metternich in München sowie ein Schauspielstudium bei Gernot-Heindl in München. Mit diesem Handwerkszeug bestens ausgestattet, folgten kleinere Rollen an der Staatsoper München und der Kammeroper Wien. Sehr schnell stellte sich aber heraus, dass seine eigentliche Liebe der Regiearbeit und Impulsgebung galt. So folgten in den Jahren von 1976 bis 2011 unzählige Opernregiearbeiten wie z.B. zu "Die Fledermaus", Carmen" , "Der Freischütz", " Der Rosenkavalier" in Danzig mit Tournee nach Dänemark, der Schweiz, Frankreich und Österreich. Dieser innigen Beziehung folgt er noch heute und zuletzt war er 2013 mit der Regie des "Bayerischen Jedermann" (ursprünglich von Hugo von Hofmannsthal und umgeschrieben von Oskar Weber) und der Hauptrolle des "Jedermann" betraut. Die Aufführung wurde vom Verein Pasinger Mariensäule e.V. anlässlich der 1250 Jahr-Feier Pasings initiiert und zeigte wieder einmal glänzend auf, mit welch großartigem künstlerischen Potential der Münchner Westen aufwarten kann. 

Zugleich war aber auch die Impulsgebung seine Herzensangelegeheit. Die Gründung des Philharmonischen Chors Fürstenfeldbruck, des Münchner Volkstheaters, Aufbau und Leitung der Stadthalle Germering und des Bürgerhauses in Garching, sowie sein Engagement im "Jexhof" sind einige der Eckpunkte im Wirken dieses jung gebliebenen, umtriebigen, kreativen Geistes. 

Wir freuten uns sehr, Günter Mayr die "Goldene Rose" überreichen zu dürfen, war er doch in den Anfangsjahren des KK83 gemeinsam mit dem Ensemble des "Bayerischen Jedermann" für lange Jahre inspirierender Teil des Künstlerkreises bis seine vielfältigen Betätigungen eine regelmäßige Teilnahme an den Künstlerkreisabenden leider verhinderten. Übrigens: Bereits 1986 erhielt ein anderes Ensemblemitglied die "Goldenen Rose".  Für ihre bewegende Darstellung der "Jedermann"-Mutter, die Schauspielerin Edeltraud Schubert.

Ebenso freuten wir uns über die Zusage des ehemaligen 2. Bürgermeisters, oder "Kulturbürgermeister" wie man ihn nannte, der LH München Dr. Winfried Zehetmeier, der den Abend mit einer Lesung aus seinen Werken zu bereichern wusste. 1933, ebenfalls im Mai, in München geboren, studierte er an der LMU klassische Philologie und Germanistik, war von 1957 bis 1978 im höheren Schuldienst tätig und von 1966 bis 1996 Mitglied des Münchner Stadtrats. 1993 wurde ihm die "Goldene Bürgermedaille" der LH München verliehen. Für seine Verdienste um die bayerische Kultur erhielt er 2004 den "Bayerischen Poetentaler" der Münchner Turmschreiber. Ebenfalls an diesem Abend ausgezeichnet wurden, die leider mittlerweile verstorbene Jutta Makowsky (Autorin und u.a. KK83-Mitglied) und die Couplet AG. Heute ist Dr. Winfried Zehetmeier als freischaffender Künstler tätig. 

Musikalisch umrahmt wurde der Künstlerkreisabend von Solvejg Fiederling und Alfred Girgnhuber (Querflöte und Gitarre), die uns bereits 2013 anlässlich unserer Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen in der Pasinger Fabrik begleitet haben.

Übrigens: Die Jedermann -Aufführung 2013 gibt es als DVD bei Joseph Veith zu beziehen:

Der Bayerische Jedermann
Eine DVD-Produktion von Josef Veith

Der Bayerische Jedermann von Oskar Weber wurde im Jubiläumsjahr "1250 Jahre Pasing" nach langer Pause endlich wieder auf dem Kirchplatz Maria Schutz aufgeführt. Günter Mayr, der für seine hervorragende schauspielerische Leistung schon 1984 mit dem Pasinger Kulturpreis ausgezeichnet wurde, wirkt bei dieser Inszenierung als Regisseur und Jedermann in einem.
 

Vorschau
 

Preisverleihung auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=s4fV3UWgoTg


"Manchmal war es anders" - Buchvorstellung beim Künstlerkreis KK83 (31. Oktober 2013)

 
 
 
 
 

Der Autor Manfred Arppe, Jahrgang 1940, lebt in München. Sein Roman „Manchmal war es anders“ ist eine Neuerscheinung im Georg von Toyberg Verlag München und seit Oktober dieses Jahres dort verfügbar. Immer wieder sind es die neuen Segmente aus dem gesellschaftlichen Leben in der ehemaligen DDR, die das Interesse der Leserschaft wecken – so auch im Falle der fiktiven Figur des Frederik Steinicke im vorliegenden Roman.

Am Beispiel des fiktiven Protagonisten wird beschrieben, was in der ehemaligen DDR geschehen ist. Einige haben Vergleichbares durchlebt, erduldet, erlitten – die Widerspenstigen. Andere, vielfach in der Stille, haben Ähnliches befürchtet, ohne sich zu engagieren, unbemerkt, unerkannt – die Gefügigen. Anfängliche Hoffnungen, nach dem verheerenden zweiten Weltkrieg Neues zu gestalten, erfüllten sich weder für die einen noch für die anderen. Wenige unternahmen den Versuch, das noch zu retten, woran sie glaubten und wofür sie vieles opferten. Letztere wurden durch die Führenden zunehmend als Bedrohung empfunden und nicht als das, was sie waren – die Besten.

Vita:
Manfred Arppe wurde 1940 in Rostock geboren.
Seine Ausbildung zum Hochseefischer absolvierte er 1955 bis 1958.
Er diente bis 1983 bei der Volksmarine der DDR. Sein letzter Dienstgrad war Fregattenkapitän, letzte Dienststellung Lehroffizier an der Offiziershochschule der Volksmarine.
1983 bis 1986 arbeitete er als Forstarbeiter. Danach war er Brigadier einer ›Besonderen Brigade‹.
Von 1990 bis 2000 leitete er ein Sozialtherapeutisches Übergangswohnheim.
Seit 2000 ist er Rentner, freier Schriftsteller und legt mit dem biografischen Roman ›Manchmal war es anders‹ sein erstes Werk vor.

Der Verlag:
Der Georg von Toyberg Verlag wurde 2010 gegründet als Verlag für neue Autoren, den für die ist es schwer als Newcomer in Deutschland bei einem etablierten Verlag akzeptiert zu werden. Der GvT Verlag ist ein Kleinverlag, versucht aber ohne Kosten für die Autoren zu arbeiten. Bisher sind 12 Bücher erschienen.


Programmrückblick 29. August 2013: Mörder - ein Hörspiel, live beim KK83

 

Zu einer aussergewöhnlichen Veranstaltung lud am 29. August der Künstlerkreis KK83 München-Pasing um 19.30 Uhr in den Gasthof "Zur Goldenen Gans", Planegger Str. 31, in Pasing ein. 

Mörder - eine Kriminalgeschichte aus der Feder von Uwe Kullnick (FDA, KK83) wird zum ersten Mal live mit unterschiedlicher Rollenbesetzung gelesen. Mörder ist eine Kriminalgeschichte, mit realem und nachvollziehbarem Hintergrund. Ein Mörder wird ermordet. Doch wer sind die Täter und warum konnten sie nicht anders? Es geht um Kinder, Ohnmacht und Bestien in einer von Unrecht durchseuchten Umgebung. Sowohl der Hintergrund als auch die Opfer/Täter sind reale Personen, wenn auch die Geschichte fiktiv genannt werden muss. 

Es lasen u.a.: Günther Straub (KK83), Fred Rauch (KK83), Christine Genc (Autorin, Wien) Susanna Bummel-Vohland (Salzburg) Csaba Gal (Leiter des Kaleidoskop), Uwe Kullnick (Erzähler, Arrangements, KK83, FDA). 

 


Programmrückblick: 23. Mai 2013
Kriminalistische Rochade mit Conrad Cortin und der Wiener Autorin und Künstlerin Christine Genc

Conrad Cortin

Christine Genc

Den Auftakt gab an diesem Abend Conrad Cortin, der Texte aus seinem Buch "Benno Spazier" vortrug. Geschichten mit kriminalistischen Abweichungen verziert, oft hintergründig und manchmal ins fast Absurde abweichend - typisch Cortin eben und ein perfekter Übergang zu unserem Gast aus Wien: Christine Genc. Zum ersten Mal las sie aus einem noch unveröffentlichten Manuscript in dem sie kriminelle unterschwellig gehaltene und doch offensichtliche Begebenheiten in einem kleinen Dorf schildert. In einer Vortragsweise die gekonnt Worte in Szene reihte, manchmal fast schmerzend in ihrer Authenzität und Direktheit, las sie einzelne Passagen aus ihrem Werk: "Gänseblümchen im Asphalt"

Christine Genc wurde 1954 in Wien geboren. In der Donaumetropole lebt und arbeitet sie bis heute. Die Autorin versteht und betreibt Lyrik als Alltagsspiegel, humorvoll, oft zynisch und bissig. Sie veröffentlichte im Hierophant-Verlag. Heute bringt der ARTIO - Wortkunstverlag ihre Bücher heraus. Im Internet lernte Christine Genc die Naturkunstfotografin Andrea KURITKO kennen und es entwickelte sich eine echte Freundschaft. Das Buch "S E E L E N L O I P E N" wurde geboren. In weiterer Folge wagte sie sich an ein Experiment in der Lyrik. Sie kreierte Texte mit dem Wiener Lyriker Martin Huber gemeinsam zu den außergewöhnlichen Bildern der Südtiroler Stollenwelt. "DUELL IM STOLLEN" wurde aus der Taufe gehoben. Die Schreibtischlade ließ Christine Genc aber nicht aus dem Auge und so schrieb sie im Vorjahr den Roman: "GÄNSEBLÜMCHEN IM ASPHALT". Ihre Bücher versieht Genc mit eigenen Illustrationen - mit kräftigen Aquarellen, Acrylmalereien und Glasbildern. Ihr spezielles Thema sind Motivuhren.


Programmrückblick: 27. September 2012
Zu Gast: Die Autorin/Künstlerin Adelheid Weinhöppel und der Sänger/Schauspieler Bruno Hetzendorfer


Die in München geborene Künstlerin und Autorin Adelheid Weinhöppel ist mit ihren Performancebildern, Skulpturen und Werken weit über die Grenzen des Münchner Westens bekannt und gestaltet seit langem die Bühnenbilder zu den Stücken von Bruno Hetzendorfer. 2010 begann ihre Arbeit am Roman "Das Labyrinth der Chimären" in der Sie zunächst vordergründig die Überwindung einer Esssucht beschreibt. Es tun sich vertikale Fallgruben in albtraumhafte Erinnerungen auf, als deren Urgrund die desaströse Verbindung zwischen der, dem amerikanisch-jüdischen Großbürgertum entstammenden Mutter und dem Vater, Musiker und 'Allroundgenie', einem Abkömmling der Münchener Bohème, erkennbar wird. Eine verminte Atmosphäre von grandioser Irrealität, die in eine persönliche Katastrophe mündete entsteht. Derzeit arbeitet Sie an ihrem Bilderbuch "Der kleine Zenmeister" und schreibt am Nachfolgeroman zu "Das Labyrinth der Chimären". Am Freitag, den 21. September sendet  Radio Arabella ein Interview zur Lesung.

Der in Wien geborene promovierte Theaterwissenschaftler, Dramaturg, Sänger und Schauspieler Bruno Hetzendorfer, ist durch seine unzähligen Bühnenauftritte und klassischen Liederabende vielen ein Begriff, wenn es um die kongeniale Verquickung von typisch "Wiener Schmäh"  tiefen Seelengang mit pointierender und gesanglich exquisit modulierter Wortakrobatik geht. Am Freitag den 17. Oktober präsentiert er sein neues Stück: Rufe der Taube –  "Dr. Hetzendorfers tönendes Entschleunigungsseminar"  im theater...und so fort, in der Kurfürstenstraße. Die visuellen Akzente setzt - wie soll es anders sein - Adelheid Weinhöppel.
Wir freuen uns sehr darüber, dass Adelheid Weinhöppel und Bruno Hetzendorfer zugesagt haben, am 27. September unseren Abend zu gestalten und  freuen uns auch auf Ihren Besuch.
Lassen Sie sich inspirieren!
(ng-KK83)

Infos zu den Künstlern unter:
www.adelheid-weinhoeppel.de
www.hetzendorfer.de


Programmrückblick: 30. August 2012
Zu Gast: Der Autor Dr. Uwe Kullnick

In 60 Ländern um die Welt. 

Dr. Uwe Kullnick

Dr. Uwe Kullnick war Weltreisender in Sachen Sicherheit, Tiere und Politik. Eine brisante Mischung. Ja und genau so ist sein schriftstellerisches Oevre. Es zieht sich um die Welt, berührt schöne und schwierige, harte und zärtliche, brutale und verbrecherische Momente im Leben der Menschen aller Herren Länder. Er hat 2010 den München Haidhauser Werkstattpreis gewonnen, 2011 den 3. Preis belegt und ist auch in diesem Jahr erneut für die Endausscheidung qualifiziert.

Der Biologe und Risikomanager und ist heute freier Autor, er publiziert Bücher, eBooks, Hörbücher (die er selber spricht), Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten und er schreibt für Zeitschriften. Sein Kinderbuch Stachelschweintanz  ist seit zwei Jahren ein erfolgreiches e-book und ist in der 1. Druck-Auflage vergriffen (Neuauflage siehe unten). Ab Dezember 2012 wird er eine eigene Internet-Radiosendung haben und auf www.Youtube.de täglich eine neue Nachtgeschichte veröffentlichen (Suchbegriff: Uwe Kullnick Nachtgeschichten).
Auf Anfrage gibt er für interessierte Autoren sowohl Printbücher als auch ebooks heraus oder hilft dabei es selbst zu tun. Hörbuchproduktionen können ebenfalls beauftragt werden. Er ist auch als Lektor (nicht Korrektor) tätig.

Er ist im Vorstand des Freien Deutschen Autorenverbandes Bayern (FDA) und vertritt ihn im Rundfunkrat, der Kommission zum Urheberschutz und anderen Gremien. Außerdem ist er Redaktionsmitglied der Zeitschrift ZEITNAH.   

Blog: http://ukullnick.com 
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick 
Twitter:  @Ukullnick


Rückblick: 26. Juli 2012
„Schreiben im gemischten Doppel“ – ein schreibendes Ehepaar stellt sich vor

Beate Gruhn begann mit Geschichten für ihre Enkel, schrieb sie auf und entdeckte eine neue Welt: die Welt des Schreibens mit ihren Glücksmomenten und Zweifeln. Sie veröffentliche den Gedichtband „Eiland“ im Wiesenburg Verlag, den Erzählband „Zeitfragmente“ sowie Erzählungen, Reiseskizzen und Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften. Eine dieser Erzählungen wird sie heute vorlesen. Zur Zeit schreibt sie an einem Familienroman, von dem sie aber nicht mehr verraten will als das Kapitel „Hunger“, das sie für die heutige Lesung ausgewählt hat.

Hubert Schießl ermunterte zunächst seine Frau zum Schreiben und fing dann selbst damit an. Von ihm sind bisher erschienen: „60 Jahre und mehr – jung genug für Perspektiven“ und „Mit den Füßen denken. Einladung zum Spazierengehen“.  Seine Erfahrungen als spätberufener Autor inspirierten ihn zu der satirischen Novelle „Der Selbstleser – eine Befreiung“. In ihr reagiert der Schriftsteller Hieronymus Bücherl auf seine Misserfolge auf dem Büchermarkt mit polemischen Rundumschlägen gegen den aktuellen Literaturbetrieb und sucht u. a. mit grotesken Auftritten den literarischen Erfolg. Daraus könnte sich eine Tragödie entwickeln – wenn nicht eine Portion Selbstironie für einen Ausweg sorgte.

Den verhinderten Erfolgsschriftsteller Hieronymus Bücherl stellt Hubert Schießl in einigen Auszügen vor.


Rückblick: Künstlerkreisabend am 31. Mai 2012

Programm:
• Conrad Cortin: „Zwei Frauen“; Regina Schreiner und Annemarie Sanktjohanser
Ein Sketch, in dem es um Toleranz, Identitätswahrnehmung und Abgrenzung geht. Eine Unterhaltung von zwei Freundinnen, in der den „aufgeklärten“ und liberalen Beziehungsidealen nachgespürt wird, nicht ohne die augenzwinkernde und fast ins Absurde ableitende inhaltliche Überdrehung, die Conrad Cortin so eigen ist und seinen unverwechselbaren Stil charakterisiert.
• Zu Gast: Der Schriftsteller Michael Werner
. Ich konnte Michael Werner bei den regelmäßigen Jour-Fix-Terminen, die bei Conrad Cortin stattfinden, kennen lernen und freue mich sehr, dass er zugesagt, hat bei uns zu lesen. Oft hintergründig, intelligent die Welt in neue Zusammenhänge ordnend, stark pointierend und nicht zuletzt mit einer ordentlichen Portion an Liebe zum Wortspiel - so habe ich seine Arbeiten kennen gelernt und freue mich, diesen Interpretationen und Spurenlegungen am Donnerstag folgen zu können.

Künstlerkreisabend am 26.02.2009

Vor vollem Haus und mit erfreulicherweise wieder einigen neuen Gästen lud uns der Künstler Franz Sokele auf eine Reise der besonderen Art ein. Es ging zu den Anfängen der Druckkunst, speziell der Steindrucktechnik und fand seine letzte Station beim heutigen Offset-Druckverfahren. Eindrucksvoll. informativ und anhand vieler visueller Beispiele ergänzt war dieser Vortrag ein voller Erfolg. Mehr hierzu....


Künstlerkreisabend am 26.03.2009

Eva Bader entführte uns, anlässlich seines 310. Geburtstages, in die Welt eines aussergewöhnlichen Musikers dessen Vermächtnis zu unrecht lange Zeit in Vergessenheit geraten war. 1983 begann zum 200. Todestag die Wiederentdeckung seines reichen Schaffens.

JOHANN ADOLPH HASSE, Il Padre della Musica!

 

Leopold Mozart nannte Johann Adolph Hasse den Vater der Musik.
Geboren wurde J.A. Hasse 1699 in Bergedorf. Schon sehr früh fing er zu komponieren an, mit 22 Jahren ging er nach Neapel und studierte Komposition bei Alessandro Scarlatti. 1730 heiratete er in Venedig die Mezzosopranistin Faustina Bordoni. Das Ehepaar ging 1734 nach Dresden, wohin J.A. Hasse dem Ruf als Hofkapellmeister folgte. Sie blieben knappe 30 Jahre und galten als das prominenteste Künstlerehepaar des gesamten 18. Jahrhunderts.
J.A. Hasse starb 84-jährig in Venedig und wurde in der Kirche San Marcuola neben seiner Frau begraben.
 
Das Manuscript von Eva Bader hier zum Download
 

Künstlerkreisabend am 30.04.2009

Legenden, Kochrezepte, ein Traum und mancherlei Luftgetöse

 
Thema des Abends ist "Walpurgisnacht" zu der uns Eva Bader Gereimtes und Ungereimtes servieren und Herr Huber über den "Traum in der Walpurgisnacht" - den fünften Satz einer Phantastischen Symphonie - referieren wird. Giesela Schinzel-Penth wird uns an magische, bayerische Orte entführen und Helmut Bloid verwunderliches von der Aubinger Lohe und einer zufälligen Begegnung mit einer ihm nicht ganz unbekannten Person berichten. Für manch Eine/n vielleicht Anregung zu nächtlichen Spazier- und Sturzflügen, sich Hügel der ländlichen Umgebung in Zukunft genauer anzusehen und den Geheimnissen hinterherzugraben oder sich manche Rezeptur zur Bereicherung der eigenen Küche anzueigenen. Der Geister gibt es viele - und manche so hört man, wird man nicht mehr los...Vielleicht doch?
Und für alle die an diesem Abend nicht kommen konnten, hier noch ein paar Fotoeindrücke von unserem Fotografen Heinz Späth (...wird noch eingestellt!)

 


Künstlerkreisabend am 25.06.2009

Pressemitteilung:

Zeichen, Signet, Symbole - Formen visueller Übereinkunft?
Diese Anregung des Malers und Bildhauers Günther Straub aufgreifend freuen wir uns, seine Gedanken und Impulse hierzu kennenzulernen. Gerade auch im Hinblick auf die Formfindung für unser gegenwärtiges Logo und viele unserer gegenwärtigen “Zeitzeichen” ist dieses Thema ebenso aktuell wie zeitlos. Spiegeln sich hier ja Tendenzen gesellschaftlicher und kultureller Entwicklung in reduzierter Formgebung. Die Wirkung von Symbolen untersuchend wird sich der Systemiker und Theologe Reinhard Wick unter dem Motto “Das Eine im Anderen” den sinn-/gemeinschaftsstiftenden Aspekten zuwenden. Sollte es der Zeitablauf des Abends erlauben wird der Sprecher des KK83 versuchen, sein Berufsumfeld als Grafikdesigner heranziehend, Aspekte hinzuzufügen und Infragestellungen - im Zeichen der Zeit - die sich für ihn ergeben exemplarisch beleuchten.
Wir sind uns sicher, dass dieses Thema gerade in  einer Zeit der Neu- und Umgestaltung sehr spannend werden kann und freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch.
Außerdem wird der Maler Franz Sokele 4 seiner neuen Urlaubsbilder präsentieren. Näheres zu Franz Sokele unter: www.KK83/de/Künstlerverzeichnis/Franz Sokele.


 

Künstlerkreisabend am 27.01.2011

Gedichte, Kindheitserinnerungen und Arnold Böcklin

 

Ganz zur Jahreszeit passend, zum Vergehen und Entstehen des Lebens, eingebunden zwischen Liebe, Hoffnung und Abschied, fügen sich die Beiträge der Künstler und Autoren wie Perlen aneinander und spiegeln den Rythmus des Lebens wieder. Ein Beitrag des Malers Günther Straub über Arnold  Böcklins Bild " Herbst und Tod" (1871), das sich heute in der Schack-Galerie München befindet, findet seine Gegenüberstellung in den Gedichten von Tschechow und Spitzweg, vorgetragen von Jürgen Knoche. Der Autor Paul Heinrich Strobl erinnert in seiner Erzählung "Eisige Zeiten" an seine Kindheitstage "... in denen die Donau dick verreist war" und in der Geschichte um den "Kasperl" von kindlicher Wertschätzung um Einmaligkeit und um das Besondere. Solveigh Reisinger-Huck wird uns Einblick in ihr neues Buch „Du, meine Liebe, Spiegel meiner Seele“ gewähren.
 

         
         
   
 

 
 

 

 

 

 

 

 


 

Künstlerkreisabend am 25.02.2011


 

 

 

 
 
         

 

 
     

 

 

 

 

 

 


Künstlerkreisabend am 31.03.2011

Edgar Allan Poe und König Ludwig II. - Alfons Schweiggert zu Gast beim KK83


„Für ein nur einstündiges Gespräch mit dem amerikanischen Kultautor Edgar Allan Poe, ein Mythos schon zu Lebzeiten, wollte der legendäre König Ludwig II. von Bayern seinen Thron geben. Was war der Grund dafür? Alfons Schweiggert, bekannt durch wichtige Bücher über König Ludwig II., deckt erstmals die erstaunlichen Parallelen in Leben und Werk dieser beiden widersprüchlichen, unsteten und zerrissenen Persönlichkeiten auf“.  Eine "Anatomie der Geistesfreundschaft" der es sich lohnt im Detail nachzugehen.   


Künstlerkreisabend am 31.03.2011

Verbrecherjagd in Passau und "Schöneböse Kindheit"

„ Unerklärliche Todesfälle im noblen Altersheim „Haus Abendfrieden“ lassen für Hauptwachtmeister Schimmel keinen Zweifel, wer für die Lösung dieses delikaten Falls die richtige Person ist, nämlich Bärbel Bix, 82 Jahre und kein bisschen ängstlich, die in München den Giftspritzer zur Strecke gebracht hat. Gemeinsam mit der Passauer Polizei schleust er die pfiffige alte Dame in den illustren Kreis der Heimbewohner ein, allesamt Künstler im Ruhestand. Zwischen ehemaligen Opernsängern, Schauspielerinnen, Malerinnen und Tänzerinnen, erkennt sie schnell, dass Eitelkeit und Eifersucht alle verdächtig machen. Bärbel Bix macht sich auf die Jagd – und begibt sich selbst in Lebensgefahr“. „Bärbel Bix - als verdeckte Ermittlerin in Passau“ der neue Kriminalroman von Regina Schreiner wird an diesem Abend von der Autorin vorgestellt.
Nach einer kurzen Pause liest die Autorin Beate Gruhn aus der Anthologie „Schöneböse Kindheit“, einer Zusammenstellung von Kindheitstexten, zu Gunsten von Projekten, wie Horizonte e.V. der Jutta Speidel Stiftung, den Text:  „Die Adoption“. "Hanna leidet in der Nachkriegszeit wie viele Kinder damals unter Not und Unterernährung. Bei Onkel und Tante, einem kinderlosen, wohlhabenden Ehepaar soll sie „aufgepäppelt“ werden. Das ist nicht so einfach, wie es sich die Beteiligten vorgestellt haben".


Künstlerkreisabend am 26.05.2011

Liebe - Eros - Sinnlichkeit

Am Donnerstag den 26.05. lädt der Künstlerkreis KK83 München-Pasing wieder alle Kunstinteressierten zu einem geselligen Abend in den Gasthof  "Zur goldenen Gans" - Pasinger Stub´n, Planegger Str. 31 in Pasing. Beginn ist 19.30 Uhr und dem Thema "Liebe - Eros - Sinnlichkeit" werden sich einige der Künstler des KK83 in unterschiedlichen Interpretationen widmen.
Den Auftakt des Programmes wird die die Autorin, Solveigh Reisinger-Huck gestalten. Mit Auszügen aus der Gedichtsammlung "Du meine Liebe, Spiegel meiner Seele", dem fünften Band einer Anthologie von Liebesgedichten, zeigt die Autorin, erneut die vielfältigen Facetten der Liebe auf und geht dabei besonders auf die hohe Qualität seelischer Gemeinsamkeiten ein. "Liebe um zu Leben" - dies ist die Botschaft der Autorin. Die unendlich facettenreiche Auslotung des Themas werden weitere Künstler in Wort und Bild erproben und so dem Wonnemonat Mai ihre individuellen Impulse und Gedanken zur Seite stellen.


Künstlerkreisabend am 30.06.2011

KUNST?? - Eine satirische Annäherung

Auch am Donnerstag den 30.06. lädt der Künstlerkreis KK83 München-Pasing wieder alle KunstInteressierten zu seinem "offenen" Künstlerkreisabend in den Gasthof "Goldene Gans" in Pasing. Beginn ist 19.30 Uhr und das Thema des Abends wird eines der ureigenen eines Künstlerkreises sein, nämlich die Frage nach Kunst. Was ist „Kunst“? Gibt es Bewertungsmaßstäbe, eine Werteskala nach der man sich richten kann? Oder ist der Begriff „Kunst“ seit Anbeginn undefinierbar und entzieht sich so der Bewertung? Oft genug, mag man sich bei der Suche dem Etablierten zuwenden, eine Positionssuche in den Hallen der Museen der Welt aufnehmen oder der eigenen Fragestellung mittels des Kunstmarktes nachspüren.
Der Zeichner/Maler und Autor, Kurt Peter Heiden, wird sich in seiner frech-heiteren Lesung aus seinem neuen, satirischen Buch „Manch unartige Bilder und Geschichten zur modernen Malerei“ diesem Thema ausgiebig widmen. Ist Kunst Skandal oder Offenbarung?
Urteilen Sie selbst und lassen Sie sich Inspirieren!


Künstlerkreisabend am 28.07.2011

Vortrag zu einer "Grande Dame" und leidenschaftlichen Europäerin

Auch am Donnerstag, den 28. Juli lädt der Künstlerkreis KK83 München-Pasing wieder alle KunstInteressierten zu seinem "offenen" Künstlerkreisabend in den Gasthof  "Goldene Gans" in Pasing. Beginn ist 19.30 Uhr und das Thema des Abends wird das Leben einer „Grande Dame“ sein, die heute leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Grund genug für Herr Dr. Albert Huber, wieder in seiner unvergleichlichen Art einen Vortrag zu halten und an diese große Europäerin zu erinnern. Ihr Name soll für heute noch verborgen bleiben, aber ein kleiner Hinweis soll hier gegeben werden:  Im Ersten Weltkrieg trat sie entschieden für den Pazifismus ein und löste durch ihr vehementes Plädoyer für die Anwendung von Vernunft und für eine europäische Völkerverständigung bei einem Vortrag in Dresden am 11. Januar 1915 Tumulte aus. Das Bayerische Kriegsministerium verhängte gegen sie 1916 „wegen pazifistischer Umtriebe“ eine Brief- und Reisesperre. Sie wuchs in München auf und verbrachte ihre ersten Schuljahre in Tirol, emigrierte 1933 nach Paris und wurde französische Staatsbürgerin. Nach dem Krieg lebte sie bis 1961 sowohl in Paris wie in München und Badenweiler. Ihren letzten Wohnsitz nahm sie in München.
Kommen Sie doch vorbei und lüften Sie mit uns das Geheimnis. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!


Künstlerkreisabend am 29.09.2011

Die Autorin Hella Schwerla liest aus ihrem Roman "Der Polizist und die Frau"

Am Donnerstag den 29.09 lädt der Künstlerkreis KK83 München-Pasing wieder alle Kunstinteressierten zu einem geselligen Abend in den Gasthof "Zur goldenen Gans" - Pasinger Stub´n, Planegger Str. 31 in Pasing. Beginn ist 19.30 Uhr und zu Gast wird die Autorin Hella Schwerla sein.
Sie wird aus ihrem Roman: "Der Polizist und die Frau" einem Buch über Liebe, Sinnlichkeit und Zärtlichkeit, lesen. Es beschreibt die wiedererwachte Erotik, die Sexualität einer älteren Frau, und es ist ein Buch über innere wie äußere Freiheit, über die Gefängnisse der Seele, ein Buch, in dem Feindbilder aufgelöst, Standesunterschiede überwunden werden. Der Polizeiberuf wird in seinem unmenschlichen Stress gezeigt. Die Autorin, eine ehemalige 68erin, versucht sich in die Welt der Ordnungshüter, einzufühlen, sie zu verstehen. Vorurteile und alte Feindbilder lösen sich auf. Der Mensch unter der Uniform wird sichtbar.
Hella Schwerla arbeitete für den Hörfunk, sie schrieb an die fünfhundert Features und Hörspiele und war Pressechefin in einem Behindertenzentrum. Danach war sie beim Fernsehen tätig, wo sie hauptsächlich in der „Unterhaltung“ freiberuflich als Autorin arbeitete. Sie schrieb Texte für Moderatoren, machte redaktionelle Arbeit, stand aber auch „vor“ der Kamera, wie für das Porträt über O. W. Fischer. Zwischendurch schrieb sie Beiträge für Kinder- und Sachbücher, dann die ersten beiden autobiographisch gefärbten Romane „Auch Hexen können weinen“ und „Prinzen, Parias und wilde Tiere – eine indische Reise“.   
Ihren Roman "Der Polizist und die Frau" präsentierte sie u.a. im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München und nun auch im Künstlerkreis KK83.


Künstlerkreisabend am 27.10.2011

Ein Reisebericht von A nach B, Erzählungen aus dem "Alten Simpl" und eine Neuerscheinung

Zu Gast: Der Autor Matthias Prangel
Er wurde 1939 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, Psychologie und Geografie war er bis zu seiner Pensionierung als Literaturwissenschaftler an der Universität Leiden/Niederlande tätig. Sein Oeuvre umfasst Literaturwissenschaftliche Buchpublikationen, zahlreiche Aufsätze zur neueren deutschen Literatur und Literaturtheorie, literaturkritische und journalistische Beiträge. Seit 1961 lebt er in den Niederlanden, seit 2005 in Leiden und Berlin.

Das Buch: Der Herbstspaziergang von A ... nach B ...
Durch die Niederlande und Deutschland geschlichen
Er selbst schreibt hierzu: "Dies ist kein Reiseführer, kein Geschichtsbuch, kein Nachschlagewerk. Nichts, was hier berührt wird, ist recherchiert. Nirgends wird so-genanntes objektives Wissen verbreitet. Wer es sucht, wird an Tausenden von anderen Stellen fündiger. Hier wird nur spaziert, hingeguckt, hingehört, auch in sich hinein gehört, hingerochen, hingefühlt, erinnert und dies und das ein wenig überdacht. Nichts, was dabei herauskommt, ist verbindlich. Niemand, der den gleichen Spaziergang unternähme, unternähme denselben. Jeder würde immer wieder anderes sehen, hören usw. und anderes in sich bewegen. Zum Glück. Wie trostlos auch, wenn es anders wäre."

Der Alte Simpl - Erinnerungen
Theodora Diehl, Tochter des Simpl-Wirts Theo Prosel und der Sopranistin Julia Prosel erzählt in ihrer unvergleichlichen Art vom Künstlerleben und den Begegnungen in und um die legendäre Münchner Szenekneipe in der sie aufgewachsen ist. Bilder des Bohème, zu der bedeutende und unbedeutende, berühmte, berüchtigte und unberühmte Autoren und Künstler zählten - mit typisch Münchner Färbung.

Neuvorstellung: 23 Weihnachts-Tiergeschichten von Eva Bader
Unsere Autorin Eva Bader hat ihr erstes Buch publiziert. "Aus der Geschichte mit dem Titel „Wunschzettel“ wurde eine „Weihnachtskatze“. Dieser gesellten sich weitere Weihnachtstiere hinzu. Die meisten dieser Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten, die mir Freunde und Bekannte erzählt haben und die ich in Weihnachtsgeschichten umgewandelt habe.”

So präsentiert sich an diesem Abend ein buntes Potpourri, das sicherlich die ein-oder-andere Nebelschwade aus den Gemütern vertreiben wird.


Künstlerkreisabend am 31. Mai 2012

Programm:


Künstlerkreisabend am 26. Juli 2012

Programm:
„Schreiben im gemischten Doppel“ – ein schreibendes Ehepaar stellt sich vor

 

Beate Gruhn begann mit Geschichten für ihre Enkel, schrieb sie auf und entdeckte eine neue Welt: die Welt des Schreibens mit ihren Glücksmomenten und Zweifeln.

Sie veröffentliche den Gedichtband „Eiland“ im Wiesenburg Verlag, den Erzählband „Zeitfragmente“ sowie Erzählungen, Reiseskizzen und Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften. Eine dieser Erzählungen wird sie heute vorlesen.

Zur Zeit schreibt sie an einem Familienroman, von dem sie aber nicht mehr verraten will als das Kapitel „Hunger“, das sie für die heutige Lesung ausgewählt hat.

 

Hubert Schießl ermunterte zunächst seine Frau zum Schreiben und fing dann selbst damit an. Von ihm sind bisher erschienen: „60 Jahre und mehr – jung genug für Perspektiven“ und „Mit den Füßen denken. Einladung zum Spazierengehen“. 

 

Seine Erfahrungen als spätberufener Autor inspirierten ihn zu der satirischen Novelle „Der Selbstleser – eine Befreiung“. In ihr reagiert der Schriftsteller Hieronymus Bücherl auf seine Misserfolge auf dem Büchermarkt mit polemischen Rundumschlägen gegen den aktuellen Literaturbetrieb und sucht u. a. mit grotesken Auftritten den literarischen Erfolg. Daraus könnte sich eine Tragödie entwickeln – wenn nicht eine Portion Selbstironie für einen Ausweg sorgte.

Den verhinderten Erfolgsschriftsteller Hieronymus Bücherl stellt Hubert Schießl in einigen Auszügen vor.